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1 Min. LesezeitVon Klemens KaindlFEATURED

Blender-to-Web Pipeline mit Three.js

Wie 3D-Assets direkt aus Blender ins Web exportiert und optimiert werden.

3D im Web ist kein Experiment mehr. Aber der Weg von Blender zum Browser hat Tücken, die man kennen muss.

Der Export: glTF ist Standard

Blender exportiert nativ als glTF 2.0 (.glb). Das Format ist kompakt, GPU-optimiert und wird von Three.js direkt geladen. Vergiss OBJ und FBX für Web-Projekte. glTF bringt Materialien, Animationen und Licht-Setup in einer Datei.

Optimierung vor dem Export

In Blender: Decimate-Modifier auf alles über 10.000 Faces. Texturen als JPEG/WebP in 1024x1024 statt 4K. Lightmaps baken statt Echtzeit-Schatten. Ein typisches Web-Modell sollte unter 2 MB bleiben.

Three.js Setup

import { useGLTF } from '@react-three/drei';

function Model() {
  const { scene } = useGLTF('/model.glb');
  return <primitive object={scene} />;
}

React Three Fiber macht die Integration in React-Projekte einfach. Drei Zeilen Code für ein vollständiges 3D-Modell mit Materialien.

Draco Compression

Google Draco komprimiert Geometrie um 80-90%. Der glTF-Exporter in Blender unterstützt es nativ. Zusammen mit gzip auf dem Server schrumpft ein 5 MB Modell auf unter 500 KB.

Performance-Grenzen respektieren

Mobilgeräte haben GPU-Limits. Maximal 100.000 Triangles für ein einzelnes Modell, besser unter 50.000. Kein Post-Processing auf Low-End-Geräten. Und immer einen Fallback für Geräte ohne WebGL.

Die Pipeline funktioniert. Die Herausforderung liegt im Optimieren, nicht im Exportieren.

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