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1 Min. LesezeitVon Klemens Kaindl

Design Systeme die skalieren

Token-basierte Architekturen und warum Konsistenz kein Zufall ist.

Ein Button in drei verschiedenen Blautönen. Padding das mal 16px und mal 18px ist. Schatten die irgendwo zwischen 4px und 6px blur schwanken. Das ist kein Design System, das ist Zufall.

Tokens statt Magic Numbers

Design Tokens sind benannte Werte. Nicht #1a73e8 sondern --color-primary. Nicht 16px sondern --spacing-md. Der Wert ändert sich an einer Stelle und wirkt überall.

Die drei Ebenen

Global Tokens definieren das Rohmaterial: Farben, Schriften, Abstände. Semantic Tokens geben Bedeutung: --color-danger, --spacing-card-padding. Component Tokens sind spezifisch: --button-height, --input-border-radius.

Wer alle drei Ebenen sauber trennt, kann Themes wechseln ohne eine einzige Komponente anzufassen.

Tooling entscheidet

Figma Variables synchronisieren mit Style Dictionary. Die generierten Tokens landen als CSS Custom Properties, Tailwind Config oder JSON im Code. Kein manuelles Kopieren, keine Abweichungen.

Dokumentation ist das halbe System

Ein Token ohne Erklärung wird falsch benutzt. Jede Farbe braucht einen Use Case. Jeder Abstand eine Regel. Storybook mit lebendigen Beispielen schlägt jedes PDF.

Skalierung passiert nicht von selbst

Ein Design System für 5 Seiten ist ein Stylesheet. Für 50 Seiten ist es Architektur. Der Unterschied liegt in den Regeln, nicht in den Werten.

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