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1 Min. LesezeitVon Klemens Kaindl

KI im Designprozess

Generative Tools als Sparring-Partner, nicht als Ersatz.

Midjourney, DALL-E, Firefly. Die Tools sind beeindruckend. Aber wer sie als Endprodukt behandelt, versteht den Punkt nicht.

KI generiert, Designer entscheidet

Ein Prompt liefert 4 Varianten in 30 Sekunden. Keine davon ist fertig. Aber eine davon hat die richtige Stimmung, eine die richtige Komposition, eine die richtige Farbwelt. Der Designer zieht daraus einen Entwurf, der ohne KI drei Stunden Moodboard-Arbeit gekostet hätte.

Wo KI tatsächlich hilft

Ideation: 20 Varianten eines Logos in 5 Minuten. Nicht als finale Entwürfe, sondern als Denkanstoß. Mockups: Platzhalter-Bilder die dem Endprodukt ähneln statt generischem Stockfoto. Textur-Generierung: Seamless Patterns, Hintergründe, Materialien für 3D.

Wo KI versagt

Branding-Konsistenz. Typografische Details. Pixelgenaues UI-Design. Responsive Layouts. Alles was Regeln folgt statt Muster zu erkennen. KI halluziniert Buchstaben, erfindet UI-Patterns die keiner bedienen kann, und ignoriert Grid-Systeme.

Der richtige Workflow

Briefing → KI-Exploration → Selektion → manuelle Umsetzung → Refinement. Die KI ersetzt nicht den zweiten und dritten Schritt. Sie beschleunigt den ersten und liefert Material für den vierten.

Wer KI als Werkzeug statt als Ersatz sieht, spart Zeit ohne Qualität zu verlieren.

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